Autos die mit LPG bzw. Autogas fahren, starten entweder mit Benzin um eventuellen Warmlaufproblemen entgegenzuwirken oder fahren gleich mit LPG. Bei den Autogasanlagen entscheidet man zwischen Venturi-, sequenziellen (also voll- und teilsequenziellen Anlagen) und LPI-Anlagen.

 

Bei voll- und teilsequenziellen Anlagen und auch Venturianlagen wird das unter Druck im Tank flüssige befindliche LPG bzw. Autogas gasformig in den Vergaser eingeführt. Das Gas kühlt beim Verdampfen sehr stark ab und deshalb wird oft erst bei 30° Kühlertemperatur auf Gas umgestellt.


Eine teilsequenzielle Anlage arbeitet mit einem genauer gestimmten Dosierventil, wobei hier das Autogas mittels eines sternförmigen Gasverteilers in die Ansaugspritzen des Zylinders geleitet wird. Es findet aber kein Leistungsverlust statt, da auch keine Querschnittsveränderung im Ansaugtrakt besteht.

 

Eine teilsequenzielle Anlage besitzt häufig einen programmierbaren Kennfeldgeber extra für den LPG-Betrieb. Deshalb lassen sich auch ältere PKWs und andere Kraftfahrzeuge mit diesen bis zu einer Schadstoffnorm von Euro 3 aufrüsten. 

 

Das könnte Sie interessieren:

- Informationen über die unterschiedlichen Techniken einer Autogasanlage

- Artikel über die Autogas Umrüstung

- Interessantes über die LPI-Anlage

- Alles über das Fahren mit Autogas

 

Zurück