Einige, die durchaus mit der Umrüstung ihres Pkws von Benzin auf LPG liebäugeln, zögern manchmal nur deshalb, weil sie glauben, dass durch die Nutzung von Autogas der Motor schneller verschleißen könnte.

 

Motorverschleiss durch Autogas

Diese Sorge ist völlig unbegründet. Ganz im Gegenteil, wenn das Auto regelmäßig gewartet wird und einige Dinge besonders beachtet werden, hält der Motor sogar länger als ein Benzin getanktes Fahrzeug. LPG verbrennt mit weitaus weniger schädlichen Rückständen als der herkömmliche Kraftstoff. Das hat zur Folge, dass sich weniger Ablagerungen im Motoröl bilden, die den Motor und den Katalysator belasten. Auf diese Weise kommt es zu weitaus geringeren Verschleißerscheinungen im Motor.

Da das LPG bzw. Autogas mit 110 Oktan extrem klopffest ist, wird es vom Motor wie hochwertiger Kraftstoff verbraucht.

 

Das hat zur Folge, dass der Motor entsprechend sanfter läuft. Wichtig ist aber, dass die Autogasanlage regelmäßig überwacht und gepflegt wird. Einmal im Jahr oder alle 20.000km sollte der Gasfiltereinsatz gewechselt sowie die Dichtigkeit und die Einstellwerte der Autogasanlage überprüft werden.

 

Die Membranen und sämtliche Gummidichtungen müssen nach Ablauf von ca. 45.000km kontrolliert werden, eventuell ist dann auch mal ein Austausch dieser Teile durch den Fachmann fällig. Wenn man diese Grundregeln der Wartung berücksichtigt, so ist mit einem vorzeitigen Verschleiß durch LPG absolut nicht zu rechnen. 

 

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