Zur Zeit berichten die Medien wieder verschärft über die fortschreitenden Klimaveränderungen. Da überlegt sich der eine oder andere schon, womit er selbst einen Beitrag zur Verbesserung des Klimaschutzes leisten kann.
Sicher, die Abschaffung des Pkws wäre zu überdenken, aber viele sind doch sehr auf ein Auto angewiesen. Allerdings könnte man sich als Autofahrer überlegen, sein Auto auf Autogas bzw. LPG umzurüsten. Dieses Flüssiggas verbrennt bedeutend umweltfreundlicher als Benzin, ganze 20% an Stickoxiden weniger, auch der CO-2 Ausstoß würde sich um immerhin 15% verringern, unverbrannte Kohlenwasserstoffe sogar um die 50%.
Eine Umrüstung auf Autogas bzw. LPG ist zudem relativ einfach zu handhaben, sofern der Pkw über einen Ottomotor verfügt, was in der Regel aber der Fall ist. Je nachdem, wie hoch die Zylinderzahl, die Leistung und die zu erreichende Abgasnorm ist, belaufen sich die Kosten auf bis zu 3500€. Man könnte den LPG-Tank in die Reservemulde des Ersatzreifens einbauen lassen oder im Kofferraum.
Eine dritte Möglichkeit wäre ein so genannter Unterflurtank. Ein bivalenter Antrieb ermöglicht das automatische oder manuelle Umschalten vom Gas- auf den Benzintank, für den Fall, wenn der Fahrer keine Möglichkeit hat, rechtzeitig eine Tankstelle mit Autogas anfahren zu können. Leider ist das Netz von entsprechenden LPG-Tankgelegenheiten in Deutschland noch nicht so dicht.
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